Effizienzsteigerung von Algenkultivierungsprozessen

Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Life Sciences (HLS).

12/2020

Algen rücken mehr und mehr in den Fokus, wenn es darum geht, nachhaltige Prozesse zur Herstellung von Nahrungsmitteln, „grünen“ Treibstoffen und sogar pharmazeutisch wirksamen Inhaltsstoffen zu generieren. Gerade in der geschlossenen Kultivierung in sog. Photobioreaktoren (Rohrreaktoren) können sie faktisch überall kultiviert werden.

Membrankontaktoren steigern Ausbeute

Im Rahmen des Projektes soll aufgezeigt werden, wie durch die Kombination verfahrenstechnischer Prozessverbesserungen die Kultivierung von Algenstämmen effizienter gelingt und die damit generierbaren Inhaltsstoffe zuverlässig und kompetitiv gewonnen werden können. „Front-end“ setzt hier der Einsatz von Membrankontaktoren zum blasenfreien Be- und Entgasen der Kulturen an – was zu einer erwarteten Raum-Zeit-Ausbeutesteigerung von (mind.) 10 % führen sollte.

Dies soll am Beispiel von drei Algenkulturen aufgezeigt werden, deren Produkte sowohl als Lebensmittelfarbstoff, als Nahrungsergänzungsmittel oder als Butterersatz Verwendung finden. Aus jedem der drei Algenstämme soll im Rahmen dieses Projektes mit etablierten Techniken wie der CO2-Extraktion, Membranfiltration und (Sprüh-) Trocknung auch eine signifikante Menge Wertprodukt generiert werden.

Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Life Sciences (HLS)
Projektleiter: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Riedl

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