Gewürzmuseum

Erlebnis für alle Sinne

Die Historie der Gewürzkultur und den langen Weg der Gewürze vom Saatkorn über die Ernte bis hin zur Verkaufstheke verständlich machen: Das ist das Ziel des neuen Gewürzmuseums. Auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratmetern können die Besucher in die Welt der Gewürze eintauchen. Träger ist der Museumsverein des Bäckerei- und Brauereimuseums.

 

Gewürze sind der Inbegriff der Verfeinerung von Essen. Exotische Gewürze wie Pfeffer, Gewürznelken, Muskatnuss, Zimt und Vanille waren lange Zeit Luxuswaren. Hier setzt das Gewürzuseum an und macht die Besonderheiten von Gewürzen erlebbar. Die Sammlung, die bisher in deutlich kleinerem Umfang auf der Plassenburg angesiedelt war, wird jetzt in ehemaligen Fabrikräumen der Mönchshof Brauerei neu errichtet. Auch die Adalbert-Raps-Stiftung unterstützt den Museumsneubau.


Schmecken, riechen, fühlen

Start des Museums ist ein Gewürzbasar, an dem die Besucher Gewürze schmecken, riechen, anschauen und befühlen können. Danach begibt man sich in einem geschichtlichen Teil auf die Ursprünge von Pfeffer und Co: Vom Orient ausgehend kann der Weg der Gewürze über das Mittelmeer und die Alpen bis nach Franken verfolgt werden.


Magie der Gewürze

Die folgenden Räume dokumentieren die Gewürzverarbeitung, Gewürze als Speisezutat, als Heilmittel und als Alltagsgut. Dabei beleuchtet das Kulmbacher Gewürzmuseum viele spannende Aspekte wie zum Beispiel die Magie der Gewürze. So haben Ritter Rosmarinkränze angesteckt, um sich besondere Kräfte zu verleihen. Den Abschluss bildet der "Spice Club", in dem es Tipps und Informationen zur Verwendung von verschiedenen Gewürzen in der Alltagsküche gibt.