Adalbert RAPS Stiftung https://www.raps-stiftung.de/ News der Adalbert RAPS Stiftung de Adalbert RAPS Stiftung https://www.raps-stiftung.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif https://www.raps-stiftung.de/ 18 16 News der Adalbert RAPS Stiftung TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mikrofonds für ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit in Stadt und Landkreis Bamberg https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=63&cHash=7ae11f73c7422c96e8af13db7e561fef Adalbert-Raps-Stiftung ermöglicht Engagierten mit insgesamt 10.000 Euro unbürokratische finanzielle Unterstützung Projekte für geflüchtete Menschen werden auch in Stadt und Landkreis Bamberg zum überwiegenden Teil von ehrenamtlichen Initiativen und Projekten getragen. Um diese in ihrer für die Gesellschaft wichtigen Funktion zu stärken, hat die Adalbert-Raps-Stiftung nun einen Mikrofonds über insgesamt 10.000 Euro eingerichtet, der unbürokratisch Gelder für Aufwendungen der Ehrenamtlichen zur... Unterstützung für engagierte Menschen In der Tat tragen geflüchtete Menschen in der Regel nicht nur Traumata, sondern auch vielerlei Ängste in ihrem Gepäck. Zusätzlich müssen sie die Sprachbarriere überwinden, um ihr Leben zu organisieren. „Wenn ehrenamtliche Initiativen geflüchteten Menschen die Hand reichen und sie in diesem schwierigen Prozess begleiten, ist der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit immens. Mit dem Mikrofonds wollen wir deshalb genau diese Engagierten unterstützen. Hier können sie ganz unkompliziert und unbürokratisch kleinere Summen für Ausgaben in der Arbeit mit geflüchteten Menschen abrufen“, begründet Kühne. 

Verein Freund statt fremd e.V. verwaltet den Mikrofonds

Simone Oswald von Freund statt fremd e.V. hat den Faden zur Adalbert-Raps-Stiftung gesponnen: Sie erfuhr bei einer Stiftungsveranstaltung vom Mikrofonds, den die Stiftung schon überaus erfolgreich für die Städte und Landkreise Kulmbach und Bayreuth etabliert hatte. „Oft ist es so, dass kleinere Gruppen oder einzelne Helfer in der Geflüchtetenhilfe durch ihre Ausgaben ausgebremst werden – seien es Fahrtkosten, benötigte Materialien oder nur Kopierkosten. Für sich genommen sind diese Ausgaben zwar jeweils überschaubar, sie summieren sich allerdings mit der Zeit zu größeren Beträgen, die privat gestemmt werden müssen“, erläutert Simone Oswald. Anlaufstellen für unbürokratische finanzielle Unterstützung in diesen Sachen gebe es bislang nicht. „Wir freuen uns deshalb sehr, mit der Adalbert-Raps-Stiftung einen Partner gefunden zu haben, der dies ermöglicht und übernehmen die Fondsverwaltung natürlich sehr gerne“, so Oswald weiter.

Vereine und Initiativen, die sich ehrenamtlich dafür einbringen, die Situation geflüchteter Menschen zu verbessern, können sich ab sofort unkompliziert und unbürokratisch an Freund statt fremd e.V. wenden, um ihre Aufwendungen erstattet zu bekommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins sind Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 9 bis 13 Uhr persönlich in der Geschäftsstelle zu erreichen: 

Freund statt fremd e.V.

Luitpoldstraße 20
96049 Bamberg
Telefon: 0951 91418935
E-Mail Der Förderantrag zum Download]]>
Presse Mon, 30 Apr 2018 12:26:00 +0200
Mikrofonds für ehrenamtliche Geflüchtetenarbeit in Stadt und Landkreis Bamberg https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=64&cHash=56f76861ddd62ef0873644e9f2a4ad98 Adalbert-Raps-Stiftung ermöglicht Engagierten mit insgesamt 10.000 Euro unbürokratische finanzielle Unterstützung Projekte für geflüchtete Menschen werden auch in Stadt und Landkreis Bamberg zum überwiegenden Teil von ehrenamtlichen Initiativen und Projekten getragen. Um diese in ihrer für die Gesellschaft wichtigen Funktion zu stärken, hat die Adalbert-Raps-Stiftung nun einen Mikrofonds über insgesamt 10.000 Euro eingerichtet, der unbürokratisch Gelder für Aufwendungen der Ehrenamtlichen zur... Unterstützung für engagierte Menschen In der Tat tragen geflüchtete Menschen in der Regel nicht nur Traumata, sondern auch vielerlei Ängste in ihrem Gepäck. Zusätzlich müssen sie die Sprachbarriere überwinden, um ihr Leben zu organisieren. „Wenn ehrenamtliche Initiativen geflüchteten Menschen die Hand reichen und sie in diesem schwierigen Prozess begleiten, ist der gesellschaftliche Wert dieser Arbeit immens. Mit dem Mikrofonds wollen wir deshalb genau diese Engagierten unterstützen. Hier können sie ganz unkompliziert und unbürokratisch kleinere Summen für Ausgaben in der Arbeit mit geflüchteten Menschen abrufen“, begründet Kühne.   

Verein Freund statt fremd e.V. verwaltet den Mikrofonds


Simone Oswald von Freund statt fremd e.V. hat den Faden zur Adalbert-Raps-Stiftung gesponnen: Sie erfuhr bei einer Stiftungsveranstaltung vom Mikrofonds, den die Stiftung schon überaus erfolgreich für die Städte und Landkreise Kulmbach und Bayreuth etabliert hatte. „Oft ist es so, dass kleinere Gruppen oder einzelne Helfer in der Geflüchtetenhilfe durch ihre Ausgaben ausgebremst werden – seien es Fahrtkosten, benötigte Materialien oder nur Kopierkosten. Für sich genommen sind diese Ausgaben zwar jeweils überschaubar, sie summieren sich allerdings mit der Zeit zu größeren Beträgen, die privat gestemmt werden müssen“, erläutert Simone Oswald. Anlaufstellen für unbürokratische finanzielle Unterstützung in diesen Sachen gebe es bislang nicht. „Wir freuen uns deshalb sehr, mit der Adalbert-Raps-Stiftung einen Partner gefunden zu haben, der dies ermöglicht und übernehmen die Fondsverwaltung natürlich sehr gerne“, so Oswald weiter.
Vereine und Initiativen, die sich ehrenamtlich dafür einbringen, die Situation geflüchteter Menschen zu verbessern, können sich ab sofort unkompliziert und unbürokratisch an Freund statt fremd e.V. wenden, um ihre Aufwendungen erstattet zu bekommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins sind Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 9 bis 13 Uhr persönlich in der Geschäftsstelle zu erreichen:  Freund statt fremd e.V.

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Aktuelles Mon, 30 Apr 2018 12:26:00 +0200
Insgesamt 50.000 Euro für Parkinson-Betroffene und -Forschung https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=61&cHash=b9d31e1160be4997bde48b77127d04e6 Er war Ehrenbürger der Stadt Kulmbach, lange Jahre Geschäftsführer des weltweit agierenden Gewürz- und Ingredienzienherstellers RAPS und Vorsitzender der Adalbert-Raps-Stiftung: Horst Kühne verstarb vor einem Jahr an den Folgen seiner Parkinson-Erkrankung. Nun bedankt sich seine Familie bei all jenen, die der Bitte um Spenden für Parkinson-Betroffene in der Region nachgekommen sind. Gleichzeitig verdoppelt die Adalbert-Raps-Stiftung den Betrag und unterstützt damit laufende...
Spenden gehen an die Regionalgruppen Bayreuth und Bamberg der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V.

Mehr als 21.000 Euro sind an Spendengeldern zusammengekommen. Die Adalbert-Raps-Stiftung rundete die Summe auf 25.000 Euro auf, die je zur Hälfte an die Bayreuther und Bamberger Regionalgruppen der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. weitergeleitet wurden. So kommt die Unterstützung direkt bei Betroffenen in der Region an. In den Regionalgruppen erhalten Erkrankte und Angehörige gleichermaßen individuelle Hilfestellung und Halt. In geschütztem Rahmen bieten die Gruppen Möglichkeiten zum Austausch, aber auch gemeinsame Aktivitäten und Informationsveranstaltungen an.

Adalbert-Raps-Stiftung verdoppelt Spendensumme für die Parkinson-Forschung

Darüber hinaus hat sich die Stiftung entschlossen, mit weiteren 25.000 Euro die Parkinson-Forschung am Universitätsklinikum Erlangen zu unterstützen. Horst Kühnes Sohn Frank Alexander, der 2014 den Vorsitz der Adalbert-Raps-Stiftung vom Vater übernahm, betont, dass in dieser Entscheidung insbesondere der Nachhaltigkeitsgedanke eine zentrale Rolle gespielt habe: „Wir sehen unsere Verantwortung nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft. Dies war auch meinem Vater immer besonders wichtig. Deshalb verdoppeln wir die zustande gekommene Spendensumme gerne, um damit die Forschung rund um die bis heute noch nicht heilbare Krankheit am Universitätsklinikum Erlangen zu fördern.“ In der Abteilung für Molekulare Neurologie erforscht hier ein Team um Prof. Dr. med. Jürgen Winkler die Mechanismen der Parkinson-Erkrankung. Die Wissenschaftler arbeiten daran, ein Krankheitsmodell zu entwickeln, die Verlaufsmechanismen von Parkinson im Gehirn zu untersuchen und neue therapeutische Ansätze zu etablieren. „Vielleicht können wir so dazu beitragen, dass für kommende Generationen eine Heilung von Parkinson möglich wird,“ hofft Kühne.


Den Beitrag der Bayerischen Rundschau finden Sie hier.]]>
Aktuelles Thu, 01 Feb 2018 12:22:00 +0100
Gewürz-Sommelier 2018: Das sind unsere diesjährigen Stipendiaten https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=62&cHash=f3993561d06327c7ad73b583da7b699f Auch in diesem Jahr war sich die Jury bei der Vergabe der drei Stipendien zur Qualifikation zum Gewürz-Sommelier schnell einig. Dr. Simon Reitmeier vom Kompetenzzentrum für Ernährung, die Wirtschaftshistorikerin und Gewürzexpertin Dr. Manuela Mahn und Frank Alexander Kühne, Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung, vergaben die drei Stipendien an Max Beck, Fynn Jankowski und Sven Freyberger. Herr Beck und Herr Freyberger sind in einer traditionell handwerklichen Metzgerfamilie groß geworden. Beide teilen ihre Leidenschaft zum Fleischerhandwerk und den Produkten, die sie täglich herstellen. Mit ihrer Arbeit setzen sie ein Zeichen für hochwertige, gesunde und bewusste Ernährung sowie sachgerechte Verarbeitung von Fleisch.

Als dritter Stipendiat steigt Herr Jankowski als Diplomingenieur für Lebensmittelproduktion, tätig als Produktentwickler bei Franz Wiltmann GmbH & Co. KG, in die vielfältige Welt der Gewürze ein.

Am 26. Februar startet die Ausbildung mit insgesamt 20 Teilnehmern im Museumspädagogischen Zentrum (MUPÄZ) in Kulmbach. Für die Gruppe beginnt damit eine würzige und wissenswerte Reise über Themen wie Kulturgeschichte, Botanik, Anbau, Veredelung und richtige Anwendung von Kräutern und Gewürzen. 
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Aktuelles Fri, 19 Jan 2018 13:13:00 +0100
Wachstum begleiten – Gesundheitsförderung realisieren https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=59&cHash=fb02770c5db4bd4db60e20dcd51e08f3 Erster KULINARIX Fachtag „Kita & Gesundheit“ in Bayreuth Wissbegieriges Publikum, neue Perspektiven und rege Diskussion beim Fachtag Kita & Gesundheit: Das Thema Ernährung ist in den Kindertagesstätten unserer Region nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Deshalb widmete sich der 1. Fachtag „Kita und Gesundheit“ der Adalbert-Raps-Stiftung, den wir gemeinsam mit unserem Projektpartner symbioun in Bayreuth ausrichteten, genau diesem Thema: Wie kann Ernährungs- und Gesundheitsbildung in... Vor zwei Jahren schon startete die Adalbert-Raps-Stiftung ihre Initiative KULINARIX, die Kinder in Tageseinrichtungen individuell auf dem Weg zu einer gesunden Lebensweise begleiten möchte. Für die Umsetzung dieses Vorhabens wurde mit symbioun ein Partner ins Boot geholt, der auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Stand heute: Aktuell erreicht KULINARIX mehr als 1.000 oberfränkische Kinder und deren Familien, und 20 weitere Kindertagesstätten haben die Möglichkeit, vollkommen kostenlos am Programm teilzunehmen. Teamleiterin Yola Klingel: „Besonders wichtig ist bei KULINARIX, dass wir den teilnehmenden Kindertagesstätten kein starres Konzept überstülpen, sondern genau an den Punkten Impulse setzen, an denen unsere Kita-Partner Bedarf sehen. So sind in den gemeinsam mit den Einrichtungen erarbeiteten Maßnahmenplänen die unterschiedlichsten Inhalte zu finden. Diese können von Mitarbeiterschulungen über Workshops oder der Optimierung der Ess-Situation bis hin zu Sinnes- und Genussschulungen reichen. Und das alles über eine Projektlaufzeit von zwei Jahren.“

Kitas haben riesigen Einfluss auf die Kindergesundheit

Mit Frank Alexander Kühne, Vorsitzender der Adalbert-Raps-Stiftung, begrüßte zu Beginn der KULNARIX-Initiator die wissenshungrigen Teilnehmerinnen: „Das Interesse und der Erfolg der bereits Umgesetzen Maßnahmen begeistern mich und bestärken uns, das Projekt auch in den kommenden Jahren weiter auszubauen“, so Kühne. Dass der ernährungswissenschaftliche und gesundheitsspezifische Blick auf die gegenwärtige Situation in Tagesstätten notwendig sei, bestätigten indes vor allem die veränderten Familienstrukturen: Die meisten Kinder nähmen ihre Hauptmahlzeit heute nicht mehr in der Familie ein, sondern in Krippe, Kindergarten oder Hort. Die Einrichtungen ihrerseits hätten dabei auf die Speisepläne, Inhaltsstoffe und die Ess-Situation nur beschränkt Einfluss.

Ernährungsexperten liefern Hintergründe und Ansätze für erfolgreiche Gesundheitsprojekte

Umso wertvoller waren für die teilnehmenden Kitamitarbeiterinnen die Einblicke, die ihnen die Referentinnen und Referenten beim Fachtag „Kita & Gesundheit“ eröffneten. Edith Gätjen, Ökotrophologin, Gesundheitsberaterin, Systematische Familientherapeutin und Supervisorin spannte auf kompetente wie eindrucksvolle Weise den Bogen von der Ess-Erziehung zur Ess-Beziehung“ und beleuchtete dabei u. a. die Aspekte Begleitung, Selbstvertrauen, Verlässlichkeit und Kontinuität hinsichtlich des Essens. Die Kölner Ernährungsexpertin hob dabei insbesondere die Funktion von Kitamitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervor: „Sie alle sind in der Kita nicht nur private Esser – Sie sind professionelle Esser!“ Sozialpädagogin Cornelia Korreng rundete das „gesunde Beziehungsgeflecht“ zwischen Essen, Kindern und Erwachsenen mit ihrem Vortrag „Bildungsort Mahlzeit“ ab.?Welchen Stellenwert Bewegung auf die übergeordnete Thematik hat, zeigte symbioun-Coach Gianni Perri mit der Vorstellung des bundesweiten Bewegungsprogrammes „Olympia ruft: Mach mit!“ sowie einem gemeinsamen Kita-Warm-Up auf, während das Team der GemüseAckerdemie im Workshop vorstellte, wie selbst angepflanztes Gemüse in der Kita den Weg auf den Teller findet.?? Als großen Kritikpunkt machte das Gros der Teilnehmerinnen indes die politische Meinung zum Thema Ernährung in Kindertagesstätten und – eng damit verknüpft – kommunale Strukturen aus. Die Vernetzung von Einrichtungen und neue Wege zum gemeinsamen Dialog wie das KULINARIX-Programm der Adalbert-Raps-Stiftung kristallisierten sich als erste erstrebenswerte Lösungen heraus.? „Es ist toll, in so viele strahlende Gesichter zu blicken“, resümierte Karina Pfadenhauer nach einem mehr als gelungenen Fachtag, der eindrucksvoll aufzeigte, dass gesundes Essen durchaus gelernt sein will.]]>
Aktuelles Mon, 23 Oct 2017 13:21:00 +0200
Auch 2018 fördern wir drei Stipendien zum Gewürz-Sommelier! https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=58&cHash=156017eabe71889d1cb658f698915070 Bewerbungsfrist läuft bis 9. Dezember / Kursstart ist Mitte Februar 2018 Die Adalbert-Raps-Stiftung vergibt erneut drei Stipendien in Höhe von je 2.500 Euro für die Weiterbildung zum Gewürz-Sommelier. Wer sich jetzt bewirbt, kann sich ab Mitte Februar 2018 zum Experten der Gewürz- und Kräuterkunde, des Foodpairings und Foodcompletings sowie der Sensorik ausbilden lassen. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung in der Lebensmittelbranche oder Gastronomie. Ausgerichtet wird der berufsbegleitende Kurs vom bayerischen Cluster für Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn). In sechs jeweils zweitägigen Unterrichtsblöcken tauchen die Teilnehmer in neue Geschmackswelten ein und trainieren ihre Sinne, um auch feinste Noten wahrnehmen und interpretieren zu lernen. Was Würzkunst mit organischer Chemie zu tun hat und warum Lachs mit Lakritze harmoniert, vermittelt die Theorieeinheit im Block Foodpairing. Umfangreiches Basiswissen um Herkunft, Botanik, Anbaumethoden, Qualitätssicherung, Heil- und Gesundheitswirkung und vieles mehr stehen ebenfalls auf dem Unterrichtsplan.

Wer eines der drei begehrten Stipendien ergattert, trifft auf interessante Mitlernende, beispielsweise auf Menschen wie Jörg Kreidler, der im Juni als Stipendiat der Adalbert-Raps-Stiftung die Prüfung zum Gewürz-Sommelier bestand. Seinen neuen Job als Application Manager bei Mane, einem der weltweit führenden Aromen- und Duftstoffhersteller, fand er über einen Kontakt während des Seminars. Davor arbeitete er in der Produktentwicklung und kochte in Sternerestaurants, in renommierten Hotelküchen und auf Kreuzfahrtschiffen. Jörg Kreidler resümiert: „Man lernt von wahren Experten und geht viel tiefer in die Materie als im täglichen Experimentieren im Job. Ich konnte meine Sinne schärfen, meiner Kreativität neue Horizonte eröffnen und fand über das Kursnetzwerk sogar meinen neuen Arbeitgeber.“

Bernd Becker, ebenfalls ehemaliger Stipendiat, freute sich besonders darauf, unbekannte Gewürze, ihre Kombinationsmöglichkeit und die Heil- und Gesundheitswirkung von Kräutern und Gewürzen kennenzulernen: „Da ist viel Kenntnis verloren gegangen, auch was die Haltbarmachung betrifft, das Verhindern von Oxidation.“ Er arbeitet seit über 20 Jahren in der Forschung und Entwicklung bei Rügenwalder Mühle – stets auf der Suche nach neuen Rezepturen im vegetarischen und im Clean-Label-Bereich. Nach einer Fleischerlehre holte er das Abitur nach, studierte Lebensmitteltechnologie und führt heute ein 10-köpfiges Team. 

Der mit 21 Jahren jüngste Stipendiat und frischgebackene Fleischermeister Christoph Schmidkunz erhoffte sich im Frühjahr 2017 mehr Sicherheit beim Anwenden von Gewürzen beim Wursten und neue Impulse zum Ausprobieren. Er ist außerdem Ernährungsberater, lehrt an der Berufsschule und betreut im väterlichen Betrieb drei Auszubildende. Seine Erwartungen wurden weit übertroffen.

Wir freuen uns auf Ihre Stipendienbewerbung!

Wer sich um eines von drei Stipendien in Höhe von 2.500 Euro bewerben und damit Seminargebühren und Übernachtungskosten decken möchte, sendet sein Motivationsschreiben mit Lebenslauf per E-Mail an Stiftungsreferentin Simone Aigner unter info@raps-stiftung.de. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Lebensmittelbereich, ferner Berufserfahrung im Lebensmittelsektor, im Handwerk, der Gastronomie oder im Handel. Informationen zum Kurs finden sich auf der Website des Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung – KErn
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Aktuelles Wed, 11 Oct 2017 09:22:00 +0200
Die Helden der Heimat sind gekürt https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=56&cHash=132f268de33818d9a76c26b8ef66fc2a Zur Preisverleihung im Rahmen ihres Wettbewerbs „Helden der Heimat“ stellte die Adalbert-Raps-Stiftung am Samstagabend engagierte Menschen und deren Projekte aus ganz Oberfranken in den Mittelpunkt. Insgesamt mehr als 60.000 Euro schüttete die Stiftung an Initiativen aus, die sich für die Schwächsten in der Gesellschaft stark machen. Gestalten, Brücken bauen, Menschen willkommen heißen Der demografische Wandel wird weiter fortschreiten: Laut Statistischem Landesamt wird in Bayern insbesondere Oberfranken in den kommenden Jahrzehnten vom Bevölkerungsrückgang betroffen sein. Damit werden Problemlagen einhergehen, die alle Bevölkerungsschichten betreffen werden. Diese zu bewältigen, wird eine zentrale Herausforderung an die Gesellschaft unserer Region sein. „Gerade angesichts solcher Prognosen machen die Menschen den Unterschied. Wir haben es in der Hand, uns gegen derartige Prophezeiungen zu wenden. Gestalten, Brücken bauen, Menschen willkommen heißen: Das tun unzählige Menschen in Oberfranken schon heute, und diesen Menschen möchten wir Danke sagen,“ hob Frank Alexander Kühne, Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung, zur Eröffnung der Preisverleihung hervor. Deshalb seien nicht nur die Preisträger die Helden der Heimat, sondern alle Bewerberprojekte.  Der Adalbert-Raps-Stiftung ist daran gelegen, Oberfranken wirksam und nachhaltig zu unterstützen, um so tatsächliche Veränderungen anzustoßen, die der Gesellschaft zugute kommen. Benjamin Fraaß, Berater bei der gemeinnützigen Phineo AG mit Sitz in München, erläuterte in seiner Eröffnungsrede, wie Wirksamkeit in sozialer Projektarbeit erreicht und der Wandel Wirklichkeit werden kann: Um soziale Projekte erfolgreich zu machen, brauche es zunächst einen nachvollziehbaren, praktisch umsetzbaren Handlungsansatz. Probleme und Bedürfnislagen müssten nicht nur erkannt, sondern in Visionen und Ziele übersetzt werden. Die Investition – egal, ob zeitlich, monetär, personell oder kreativ – müsse an der richtigen Stelle, bei den richtigen Menschen ankommen, um dann Früchte tragen zu können. 

App „Integreat“ überzeugt in der Kategorie „Geflüchtete Menschen“

Juror Rainer Rother, der mit seinem eigenen Startup eine App zur unkomplizierten Spendengenerierung für soziale Initiativen entwickelt hat, übergab die Auszeichnungen an die Helden der Heimat in der Kategorie „Geflüchtete Menschen“. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass gerade im Bereich der Arbeit mit Geflüchteten zahlreiche Menschen und Projekte gegen Rechts aufstünden und ermunterte das Publikum gleichzeitig, sich auch weiterhin gegen gefährliches Gedankengut laut zu wehren.   Den ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro überreichte Rother den Machern von Integreat, einer mobile App für Menschen, die durch Flucht oder Migration nach Deutschland kommen. Integreat ermöglicht den einfachen Informationsfluss zwischen Kommunen, Hilfsorganisationen und Geflüchteten und stellt diesen im Alltag wichtige Informationen in einer kostenlosen, mehrsprachigen, offline nutzbaren App zur Verfügung. So bildet die Anwendung langfristig die Grundlage eines digitalen Serviceökosystems für Geflüchtete. In Oberfranken ist Integreat derzeit in Coburg schon im Einsatz, weitere Kommunen und Landkreise sollen sukzessive folgen. Fritjof Knier, der den Preis für Integreat entgegennahm, freute sich über die Auszeichnung und verstand sie gleichzeitig als Bestätigung und Ansporn: „Wir möchten die 10.000 Euro in eine zusätzliche Stelle einfließen lassen, um so unsere App zum alltäglichen Helfer für geflüchtete Menschen weiterzuentwickeln, der ihnen in allen Lebenslagen zur Seite steht, bis sie tatsächlich bei uns angekommen sind.“
Platz Zwei sowie 5.000 Euro gingen an integrAIDE, eine soziale Initiative, die Geflüchtete mit der Unterstützung von eigens ausgebildeten, ehrenamtlichen Job Coaches schneller, einfacher und nachhaltig in Erwerbstätigkeit bringt. Das in Würzburg beheimatete Projekt wird derzeit auf Oberfranken ausgeweitet. 2.500 Euro für den dritten Platz erhielt die Refugee Law Clinic von Law and Legal Bayreuth, einer studentischen Rechtsberatung, die Geflüchteten in allen rechtlichen und behördlichen Belangen kostenlos, schnell und unbürokratisch zur Seite steht.

Freudentränen bei goolkids in der Kategorie „Junge Menschen“

Als die Logos der Preisträger in der Kategorie „Junge Menschen“ an der großen Leinwand an der Bühne erschienen, wurde ein erster Jubelschrei aus dem Publikum laut. Einige Minuten später, als Jurorin Dr. Petra Beermann die Platzierungen bekanntgab, flossen bei Robert Bartsch, verantwortlich für das Projekt goolkids – Sport baut Brücken, Freudentränen: Er nimmt den ersten Preis und 10.000 Euro mit nach Bamberg. „Für mich wird ein Traum wahr,“ so Robert Bartsch zum Gewinn in der Kategorie „Junge Menschen“. „Wir sind unglaublich glücklich und dankbar, mit diesen 10.000 Euro unser Angebot in Oberfranken weiter auszubauen. Wir werden weitere Sammelboxen für gebrauchte Sportkleidung realisieren und unser kostenloses Kaufhaus vorantreiben, sodass in ganz Oberfranken jedes Kind und jeder Jugendliche Zugang zum Sport haben wird,“ so Robert Bartsch weiter.
Platz Zwei und 5.000 Euro verlieh die Adalbert-Raps-Stiftung an den kids-Treff Neue Heimat der Nikodemuskirche Bayreuth, einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung im Stadtteil Neue Heimat. Der kids-treff bietet Kindern und Jugendlichen nach der Schule ein kostenloses Mittagessen und kostenlose Hausaufgabenbetreuung sowie vielfältige Freizeitangebote am Nachmittag. Über 2.500 Euro für den dritten Platz freute sich ProjectTogether: Seit 2013 begeistert das Team junge Menschen im Alter von 15-25 Jahren zum Anpacken ihrer eigenen sozialen Projektideen und begleitet diese bei der Umsetzung. 60 ehrenamtliche Coaches haben inzwischen über 200 Projektgründer bei der Realisierung ihrer Ideen unterstützt. Jetzt wird ProjectTogether auf Oberfranken ausgeweitet.

Männerschuppen siegt in der Kategorie „Ältere Menschen“

 „Unsere Gesellschaft wird von kommenden Generationen danach beurteilt werden, wie sie mit den Schwächeren umgegangen ist“: In seinen einleitenden Worten zur Laudatio für die Preisträger der Wettbewerbskategorie „Ältere Menschen“ appellierte Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm an die Gäste, auch weiterhin die Senioren nicht aus dem Blick zu verlieren und die gemeinsame Zukunft in der Region für alle Bevölkerungsgruppen zu gestalten. Wie dies funktionieren könne, hätten in beispielhafter Manier die Gewinner dieser Wettbewerbskategorie aufgezeigt.
Am meisten beeindruckt war die Jury von der Arbeit des Männerschuppens aus Bamberg und verlieh diesem den ersten Preis verbunden mit 10.000 Euro. In diesem Projekt des Diakonievereins Bamberg reparieren Senioren kaputte Dinge und Geräte kostenlos für die Kunden. Gleichzeitig finden die Männer einen Ort, an dem sie sich treffen, kommunizieren und sinnvoll beschäftigen können, was einen großen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität und eines positiven Selbstbilds leistet. Initiator Bernd Bauer-Banzhaf zeigte sich überwältigt vom Gewinn: „Wir sind glücklich darüber, dass der Männerschuppen solch eine Anerkennung findet. Mit den 10.000 Euro werden wir die eine oder andere Weiterbildung für unsere Männer finanzieren und unsere Idee von einem eigenen Werkzeugverleihservice Wirklichkeit werden lassen.“
Der zweite Platz, verbunden mit 5.000 Euro in der Kategorie „Ältere Menschen“ wurde gleich zweimal vergeben: Ihn teilen sich punktgleich der Dorfladen „dola“ in Thierstein und das Projekt ROMEO und JULIA der Rummelsberger Altenhilfe in Rehau. Am Dorfladen „dola“ Thierstein beteiligen sich sowohl der Markt Thierstein als auch über 150 Einwohner, Vereine und Institutionen. Nach etlichen Jahren ohne Nahversorgung ist der „dola“ dank unzähliger Ehrenamtlicher seit Sommer 2016 Treffpunkt für Jung und Alt in der Gemeinde und gibt älteren Bürgerinnen und Bürgern die Chance, im Alltag selbstständig zu bleiben. ROMEO ist die Abkürzung für „Rummelsberger organisieren für Menschen Entlastung vor Ort“. ROMEO kümmert sich um Menschen mit Demenz, die zu Hause leben und um deren Angehörige. JULIA ist die Abkürzung für „Jederzeit Unterstützung für das Leben im Alltag“. JULIA kümmert sich um Menschen, die zu Hause leben, Unterstützungsbedarf haben und noch ohne Anspruch auf Pflegestufe sind. So schließt das Projekt klaffende Versorgungslücken auf unbürokratische, solidarische Weise. 

Publikumspreis in Höhe von 8.000 Euro geht an „Kochen mit Jung und Alt im Pflegeheim“ im Seniorenzentrum Jörg Creutzer in Forchheim

Um die Bewohner des Forchheimer Seniorenzentrums Jörg Creutzer in der Alltagsgestaltung zu unterstützen, stellt die Einrichtung die selbständige Essenzubereitung in den Mittelpunkt der Beschäftigungstätigkeiten. Das Projekt „Ich-Du-Wir-Gemeinsam“ ist eine kombinierte Generationenküche, in der Senioren gemeinsam mit Kindergarten- und Vorschulkindern kochen. Beim gemeinsamen Zubereiten von Speisen mit gesunden Zutaten, die anschließend gemeinsam verkostet werden, geht es vor allem darum, sich auf eine spannende Reise in einer wertschätzenden Atmosphäre miteinander zu begeben. Ziel dieser Reise ist die respektvolle Begegnung mit der jeweils anderen Zielgruppe und die Entdeckung von Stärken, Potenzialen, Ressourcen und Unterschieden.  Michael Wagner, der den Publikumspreis für das Projekt entgegennahm, möchte mit den 8.000 Euro Bustransfers für die Besucherkinder finanzieren sowie in den Kauf von Nahrungsmitteln und die Anlage eigener Hochbeete fließen lassen.

Die Preisträger

Kategorie Geflüchtete Menschen:

  1. Projekt „Integreat" (Tür an Tür – Digital Factory gGmbH, Coburg/Augsburg)
  2. integrAIDE (Würzburg, wird auf Oberfranken ausgeweitet)
  3. Refugee Law Clinic (Law and Legal e.V., studentische Rechtsberatung Bayreuth) 

Kategorie Junge Menschen:

  1. Projekt goolkids – Sport baut Brücken (Bamberg)
  2. Kids-Treff Neue Heimat der Nikodemuskirche Bayreuth
  3. ProjectTogether gUG (München; wird auf Oberfranken ausgeweitet)

Kategorie Ältere Menschen:

  1. Männerschuppen des Diakonievereins Bamberg
  2. Dorfladen „dola“ Thierstein
    ROMEO und JULIA (Fachstelle für pflegende Angehörige/Ehrenamtsbörse)

Publikumspreis:

„Kochen mit Jung und Alt im Pflegeheim“ im Seniorenzentrum Jörg Creutzer in Forchheim

Die Jury

• Dr. Petra Beermann, Leiterin der Stabsabteilung Entrepreneurship und Innovation an der Universität Bayreuth
• Alexander Brochier, Hauptgesellschafter der BROCHIER Gruppe und Vorstand der Brochier Stiftung
• Benjamin Fraaß, Berater bei der gemeinnützigen Phineo AG
• Rainer Rother, Social Entrepreneur, Gründer und Geschäftsführer von smoost – Deutschlands größter Charity-App
• Carsten Lessmann, Mitbegründer der Hilfswerft gGmbH 
• Frank Alexander Kühne Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung]]>
Aktuelles Presse Tue, 23 May 2017 11:10:00 +0200
Rund 90 Projekte aus ganz Oberfranken sind im Rennen um die Auszeichnung zu den „Helden der Heimat“ https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=55&cHash=4bf3bb8281d97fcc2d74a420e0690a8d Juryphase und Online-Abstimmung zum Publikumspreis laufen auf Hochtouren Über rund ein halbes Jahr hinweg liefen in der Adalbert-Raps-Stiftung und bei ihrem Kooperationspartner, der gemeinnützigen Hilfswerft GmbH, die Vorbereitungen auf den großen Tag. Am Samstag, 20. Mai 2017 ist es endlich so weit: Die Stiftung wird in Kulmbach die Helden der Heimat küren und mit Preisgeldern von insgesamt mehr als 60.000 Euro auszeichnen. Mit im Rennen sind knapp 90 Initiativen und Projekte aus ganz Oberfranken. Sie alle haben noch die Möglichkeit, einen der hoch dotierten Jurypreise zu erhalten oder den Publikumspreis über 8.000 Euro in ihre Region zu holen. 

Als Helden der Heimat werden am 20. Mai pro Wettbewerbskategorie (Geflüchtete Menschen, Junge Menschen und Ältere Menschen) jeweils drei Projekte mit Preisgeldern von 10.000, 5.000 bzw. 2.500 Euro ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die riesige Resonanz auf unseren Wettbewerb. Insgesamt sind mehr als 90 Bewerbungen aus ganz Oberfranken bei uns eingegangen, und die Jury hat alle Hände voll zu tun, die Projekte zu sichten und die Preisträger zu ermitteln“, freut sich Stiftungsreferentin Yola Klingel. 

Votingphase für den Publikumspreis läuft noch bis zum 13. Mai

Zusätzlich zu den Jurypreisen wird auch ein Publikumspreis über 8.000 Euro vergeben: Bis zum 13. Mai kann unter www.heldenderheimat.de abgestimmt werden. Jeder kann also mit seiner Stimme aktiv und gezielt die eigene Region unterstützen. 

Soziales Engagement in der Region gezielt und nachhaltig fördern

Der Wettbewerb ist eingebettet in das Stiftungsprogramm „Engagiert in Oberfranken“, das soziales Engagement in der Region gezielt und nachhaltig in seiner Entwicklung fördern will und ist in dieser Form wohl deutschlandweit einzigartig: In drei Fokusveranstaltungen zu den Wettbewerbskategorien „Geflüchtete Menschen“, „Junge Menschen“ und „Ältere Menschen“ wurden seit November 2016 mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis in Vorträgen und Workshops die vordringlichsten sozialen Herausforderungen hier vor Ort in Oberfranken sichtbar gemacht. 
Seit rund vier Jahrzehnten ist die Adalbert-Raps-Stiftung aktiv, um mit der Unterstützung sozialer Projekte die Situation der hier lebenden Menschen zu verbessern. Der Wettbewerb Helden der Heimat ist aus dieser langjährigen Projekterfahrung heraus erwachsen. Stiftungsvorstand Frank Kühne: „Wir wollen mit unserer Unterstützung mehr bewegen. Für uns heißt das: Sozial engagierte Menschen in Oberfranken brauchen mehr als einzelne finanzielle Zuwendungen. Sie brauchen eine Basis, ein Forum, in dem sie Erfahrungen und Ideen austauschen, neue Perspektiven gewinnen und sich vernetzen können – nicht nur untereinander, sondern auch mit Akteuren aus Politik und Wissenschaft. Wir wollen gemeinsam mit diesen Menschen, das Richtige richtig tun.“
Auch Prof. Dr. Harry Behr, Mitglied im Rat für Migration, Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Frankfurter Goethe-Universität und seit vielen Jahren wohnhaft in Oberfranken begleitet den Wettbewerb und die Veranstaltungsreihe seit der ersten Fokusveranstaltung im November. Er hebt insbesondere den unmittelbaren regionalen Bezug hervor: „Ich bin oft deutschland- und europaweit auf Veranstaltungen, die sich mit der Entwicklung von Gesellschaft und einzelnen demografischen Gruppen beschäftigen. Das Konzept, das die Adalbert-Raps-Stiftung mit ihrer Veranstaltungsreihe und dem Wettbewerb aus der Taufe gehoben hat, hat jedoch eine besondere Stärke: Es ist wissenschaftlich fundiert, unterstützt aber gleichzeitig unmittelbar die Menschen, die in ihrem Engagement spezifischen Herausforderungen begegnen, und dies alles hier bei uns in Oberfranken.“ 

Hochkarätige Jury

Die Adalbert-Raps-Stiftung konnte Jurymitglieder gewinnen, die selbst seit vielen Jahren im sozialen Feld aktiv sind und die wissen, worauf es ankommt, um ein Projekt erfolgreich zu machen. So zum Beispiel Alexander Brochier: Der Gründer und Vorstand der Brochier Stiftung kümmert sich seit vielen Jahren vor allem um die Unterstützung von benachteiligten Kindern und fördert daneben bürgerschaftliches Engagement und Stiftungsdenken. Auch Dr. Petra Beermann, Leiterin der Stabsabteilung Entrepreneurship und Innovation an der Universität Bayreuth ist Teil der Wettbewerbsjury. Sie bringt ihre langjährige Erfahrung aus der Wirtschafts- und Kommunalberatung für die Ermittlung der Preisträger ein.
Zusätzlich wird Benjamin Fraaß, Berater von Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen bei der Phineo gemeinnützige AG helfen, die Preisträger zu identifizieren. Auch Jurymitglied Rainer Rother weiß was es braucht, um soziale Ideen zu erfolgreich zu machen: Er ist Gründer des Bamberger Startups smoost - kostenlos helfen. Diese App-basierte Dienst ermöglicht es, gemeinnützige Projekte finanziell zu unterstützen, ohne dabei selbst Geld auszugeben. Daneben werden Stiftungsvorstand Frank Kühne und Carsten Lessmann, Gesellschafter der Hilfswerft gGmbH ihr Votum in der Jury abgeben.
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Presse Fri, 05 May 2017 09:08:00 +0200
Nepal: Die ersten beiden Häuser sind fertiggestellt! https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=54&cHash=72837ed2be2114b139c2e837bf9ab31e Im vergangenen Sommer begannen zahlreiche von der Adalbert-Raps-Stiftung geförderte Freiwillige in Kooperation mit Mitarbeitern der Firma Dechant sowie mit der Nepalhilfe Kulmbach e.V. mit dem Bau. Jetzt, nur ein halbes Jahr später, sind die ersten beiden Häuser im nepalesischen Erdbebengebiet fertiggestellt.
Das besondere an den neuen Wohnhäusern: Sie sind aufgrund ihrer erdbebensicheren Bauweise auch für mögliche künftige Herausforderungen an die Substanz gut gerüstet – mit festem Fundament, soliden Betonsäulen und stahlverstärkten Decken. Weitere 18 Wohnhäuser sind derzeit noch in Arbeit und vier Familien planen den Baustart. Für diesen überwältigenden Erfolg unserer Corporate Volunteering-Einsätze haben die vielen Freiwilligen, die im vergangenen Sommer unserem Aufruf gefolgt sind, die Basis geschaffen: Herzlichen Dank!

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Aktuelles Tue, 21 Feb 2017 11:03:00 +0100
Wir trauern um Horst Kühne https://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=53&cHash=ad398e2f47dfec74871d8d4e61482cd5 Mit dem ehemaligen Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung und Geschäftsführer der RAPS GmbH & Co. KG verliert Kulmbach einen großen Unternehmer und Sozialakteur

In und um Kulmbach bleibt sein Name mit unternehmerischem Mut genauso verknüpft, wie mit sozial verantwortlichem Handeln und Beharrlichkeit. Denn Horst Kühne stammte aus einer Unternehmergeneration, die wie keine andere auf diese Grundhaltungen setzen musste, wollte sie erfolgreich sein. „Es geht immer besser“: Diesem Leitspruch folgte deshalb stets sein Tun. Der Familienvater und mehrfache Großvater lebte mit seiner Frau Annegret in Kulmbach.


Begeisterter Unternehmer mit sozialem Anspruch

1938 in Erfurt geboren,  kam der zwölfjährige Horst Kühne 1950 zunächst nach Hamburg. Mit drei abgeschlossenen Ausbildungen trat er im Alter von 21 Jahren in Kulmbach in das Unternehmen seines Onkels Adalbert Raps ein. Als qualifizierter Werbefachmann, Chemielaborant und Kaufmann durchlief er gut gerüstet sämtliche Stationen der RAPS GmbH & Co. KG, sodass Adalbert Raps seinem Neffen Schritt für Schritt immer mehr Verantwortungsbereiche im Unternehmen übergab und ihm die kaufmännische Leitung übertrug. Der Tod von Adalbert Raps 1975 markierte für den damals 37-Jährigen Kühne gleichsam den Schritt in die Übernahme der umfänglichen Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Nur ein Jahr später setzte Horst Kühne mit der Gründung der Adalbert-Raps-Stiftung die testamentarische Verfügung seines Onkels um. Gemeinsam mit seiner Frau Annegret nutzte Horst Kühne enthusiastisch die Möglichkeiten, die sich durch die Stiftung eröffneten, für karitative und soziale Zwecke in der Region sowie für die Lebensmittelforschung und das Andenken des Stifters. 


Trauer in der RAPS-Belegschaft

Florian Knell, heute Geschäftsführer der RAPS GmbH & Co. KG, würdigt die unternehmerischen Verdienste von Horst Kühne: „Tief betroffen und dankbar zugleich, nehmen wir Abschied von Horst Kühne, einem Menschen der unserem Unternehmen über viele Jahre in beeindruckender Form Weg und Richtung gewiesen hat. Seine Schaffenskraft, sein ständiges Bemühen um das Unternehmen, vor allem aber um die Menschen, die mit dem Unternehmen in Verbindung standen, bestehen auch über seinen Tod hinweg. Seine Prinzipien werden uns auch weiterhin Leitbild und Ansporn sein.“

Peter Geißler, der dem RAPS-Betriebsrat vorsteht, hebt zusätzlich die Verdienste Horst Kühnes um das Miteinander im Unternehmen hervor: „Herr Kühne war in seiner einzigartigen und unvergesslichen Art und Weise immer ein hoch geschätzter und gern gesehener Chef, der nicht nur seine Firma sondern auch seine Mitarbeiter immer im Blick hatte. Er war lange Zeit mehrmals täglich mit seinen Mitarbeitern in den verschiedensten Abteilungen in engem Kontakt. Jeder hatte aus seinen persönlichen Gesprächen gewusst: Der Kunde bezahlt uns und wir tragen mit unserer geschätzten Arbeit und Qualität zum Erfolg des Unternehmens bei. Der Satz wird uns immer in Erinnerung bleiben, wenn kurze Besprechungen zu Ende waren: „Nun gehen wir zurück an die Arbeit“. Natürlich pflegte er immer weltweit den Kundenkontakt. Hier konnte er sich auch manchmal weit aus dem Fenster lehnen, denn die Rapsianer standen jederzeit hinter ihm. In diesem Einvernehmen hat Horst Kühne zum großen Erfolg der Firma RAPS maßgeblich über Jahrzehnte beigetragen. Mit seinen weitreichenden und klaren unternehmerischen Entscheidungen hat er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz geschaffen. Wir tragen ihn weiterhin in unserem Herzen und werden ihn nie vergessen.“


Träger zahlreicher Würdigungen

Zu Kühnes beeindruckendsten Leistungen als Inhaber und Geschäftsführer der RAPS GmbH & Co. KG gehört zweifelsohne die erfolgreiche Internationalisierung des Unternehmens: Schon zwei Jahre nach Übernahme der Geschäftsleitung begann Horst Kühne mit der Gründung von Niederlassungen im Ausland und modernisierte die Firma durch den Einstieg in den Versandhandel und die Erweiterung der Produktion. Der konstant gewachsene Erfolg und das weltweit hohe Ansehen, das RAPS heute in der Branche und darüber hinaus genießt, fußen auf dem Weitblick und dem Wagemut von Horst Kühne. Heute beschäftigt RAPS insgesamt rund 900 Mitarbeiter, ist technologischer Innovationstreiber und international führender Experte für funktionale Inhaltsstoffe. Für diese herausragende unternehmerische Leistung wurde Horst Kühne 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Auch in seiner Freizeit war Horst Kühne seiner Region verbunden: Er war begeistertes Mitglied im Kulmbacher „Club der kochenden Männer“. Zudem engagierte sich der Unternehmer im Heimat- und Geschichtsverein „Historicum Colloquim Wirsbergense“ und fand Entspannung beim Kegeln, Wandern oder Jagen.

2005 übergab Horst Kühne die Geschäftsleitung an seinen Sohn Frank, neun Jahre später auch den Vorsitz der Adalbert-Raps-Stiftung. Horst Kühnes Engagement für sein Unternehmen, seine Mitarbeiter und die Menschen seiner Stadt und Region wurde in vielfacher Weise anerkannt und gewürdigt: Horst Kühne war unter anderem Träger der Goldenen Bürgermedaille und Ehrenbürger der Stadt Kulmbach.
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Presse Aktuelles Thu, 02 Feb 2017 18:25:00 +0100