Adalbert RAPS Stiftung http://www.raps-stiftung.de/ News der Adalbert RAPS Stiftung de Adalbert RAPS Stiftung http://www.raps-stiftung.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif http://www.raps-stiftung.de/ 18 16 News der Adalbert RAPS Stiftung TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Gewürz-Sommelier 2018: Das sind unsere diesjährigen Stipendiaten http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=61&cHash=b9d31e1160be4997bde48b77127d04e6 Auch in diesem Jahr war sich die Jury bei der Vergabe der drei Stipendien zur Qualifikation zum Gewürz-Sommelier schnell einig. Dr. Simon Reitmeier vom Kompetenzzentrum für Ernährung, die Wirtschaftshistorikerin und Gewürzexpertin Dr. Manuela Mahn und Frank Alexander Kühne, Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung, vergaben die drei Stipendien an Max Beck, Fynn Jankowski und Sven Freyberger. Herr Beck und Herr Freyberger sind in einer traditionell handwerklichen Metzgerfamilie groß geworden. Beide teilen ihre Leidenschaft zum Fleischerhandwerk und den Produkten, die sie täglich herstellen. Mit ihrer Arbeit setzen sie ein Zeichen für hochwertige, gesunde und bewusste Ernährung sowie sachgerechte Verarbeitung von Fleisch.

Als dritter Stipendiat steigt Herr Jankowski als Diplomingenieur für Lebensmittelproduktion, tätig als Produktentwickler bei Franz Wiltmann GmbH & Co. KG, in die vielfältige Welt der Gewürze ein.

Am 26. Februar startet die Ausbildung mit insgesamt 20 Teilnehmern im Museumspädagogischen Zentrum (MUPÄZ) in Kulmbach. Für die Gruppe beginnt damit eine würzige und wissenswerte Reise über Themen wie Kulturgeschichte, Botanik, Anbau, Veredelung und richtige Anwendung von Kräutern und Gewürzen. 
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Aktuelles Fri, 19 Jan 2018 13:13:00 +0100
Wachstum begleiten – Gesundheitsförderung realisieren http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=59&cHash=fb02770c5db4bd4db60e20dcd51e08f3 Erster KULINARIX Fachtag „Kita & Gesundheit“ in Bayreuth Wissbegieriges Publikum, neue Perspektiven und rege Diskussion beim Fachtag Kita & Gesundheit: Das Thema Ernährung ist in den Kindertagesstätten unserer Region nicht nur sprichwörtlich in aller Munde. Deshalb widmete sich der 1. Fachtag „Kita und Gesundheit“ der Adalbert-Raps-Stiftung, den wir gemeinsam mit unserem Projektpartner symbioun in Bayreuth ausrichteten, genau diesem Thema: Wie kann Ernährungs- und Gesundheitsbildung in... Vor zwei Jahren schon startete die Adalbert-Raps-Stiftung ihre Initiative KULINARIX, die Kinder in Tageseinrichtungen individuell auf dem Weg zu einer gesunden Lebensweise begleiten möchte. Für die Umsetzung dieses Vorhabens wurde mit symbioun ein Partner ins Boot geholt, der auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Stand heute: Aktuell erreicht KULINARIX mehr als 1.000 oberfränkische Kinder und deren Familien, und 20 weitere Kindertagesstätten haben die Möglichkeit, vollkommen kostenlos am Programm teilzunehmen. Teamleiterin Yola Klingel: „Besonders wichtig ist bei KULINARIX, dass wir den teilnehmenden Kindertagesstätten kein starres Konzept überstülpen, sondern genau an den Punkten Impulse setzen, an denen unsere Kita-Partner Bedarf sehen. So sind in den gemeinsam mit den Einrichtungen erarbeiteten Maßnahmenplänen die unterschiedlichsten Inhalte zu finden. Diese können von Mitarbeiterschulungen über Workshops oder der Optimierung der Ess-Situation bis hin zu Sinnes- und Genussschulungen reichen. Und das alles über eine Projektlaufzeit von zwei Jahren.“

Kitas haben riesigen Einfluss auf die Kindergesundheit

Mit Frank Alexander Kühne, Vorsitzender der Adalbert-Raps-Stiftung, begrüßte zu Beginn der KULNARIX-Initiator die wissenshungrigen Teilnehmerinnen: „Das Interesse und der Erfolg der bereits Umgesetzen Maßnahmen begeistern mich und bestärken uns, das Projekt auch in den kommenden Jahren weiter auszubauen“, so Kühne. Dass der ernährungswissenschaftliche und gesundheitsspezifische Blick auf die gegenwärtige Situation in Tagesstätten notwendig sei, bestätigten indes vor allem die veränderten Familienstrukturen: Die meisten Kinder nähmen ihre Hauptmahlzeit heute nicht mehr in der Familie ein, sondern in Krippe, Kindergarten oder Hort. Die Einrichtungen ihrerseits hätten dabei auf die Speisepläne, Inhaltsstoffe und die Ess-Situation nur beschränkt Einfluss.

Ernährungsexperten liefern Hintergründe und Ansätze für erfolgreiche Gesundheitsprojekte

Umso wertvoller waren für die teilnehmenden Kitamitarbeiterinnen die Einblicke, die ihnen die Referentinnen und Referenten beim Fachtag „Kita & Gesundheit“ eröffneten. Edith Gätjen, Ökotrophologin, Gesundheitsberaterin, Systematische Familientherapeutin und Supervisorin spannte auf kompetente wie eindrucksvolle Weise den Bogen von der Ess-Erziehung zur Ess-Beziehung“ und beleuchtete dabei u. a. die Aspekte Begleitung, Selbstvertrauen, Verlässlichkeit und Kontinuität hinsichtlich des Essens. Die Kölner Ernährungsexpertin hob dabei insbesondere die Funktion von Kitamitarbeiterinnen und Mitarbeitern hervor: „Sie alle sind in der Kita nicht nur private Esser – Sie sind professionelle Esser!“ Sozialpädagogin Cornelia Korreng rundete das „gesunde Beziehungsgeflecht“ zwischen Essen, Kindern und Erwachsenen mit ihrem Vortrag „Bildungsort Mahlzeit“ ab.?Welchen Stellenwert Bewegung auf die übergeordnete Thematik hat, zeigte symbioun-Coach Gianni Perri mit der Vorstellung des bundesweiten Bewegungsprogrammes „Olympia ruft: Mach mit!“ sowie einem gemeinsamen Kita-Warm-Up auf, während das Team der GemüseAckerdemie im Workshop vorstellte, wie selbst angepflanztes Gemüse in der Kita den Weg auf den Teller findet.?? Als großen Kritikpunkt machte das Gros der Teilnehmerinnen indes die politische Meinung zum Thema Ernährung in Kindertagesstätten und – eng damit verknüpft – kommunale Strukturen aus. Die Vernetzung von Einrichtungen und neue Wege zum gemeinsamen Dialog wie das KULINARIX-Programm der Adalbert-Raps-Stiftung kristallisierten sich als erste erstrebenswerte Lösungen heraus.? „Es ist toll, in so viele strahlende Gesichter zu blicken“, resümierte Karina Pfadenhauer nach einem mehr als gelungenen Fachtag, der eindrucksvoll aufzeigte, dass gesundes Essen durchaus gelernt sein will.]]>
Aktuelles Mon, 23 Oct 2017 13:21:00 +0200
Auch 2018 fördern wir drei Stipendien zum Gewürz-Sommelier! http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=58&cHash=156017eabe71889d1cb658f698915070 Bewerbungsfrist läuft bis 9. Dezember / Kursstart ist Mitte Februar 2018 Die Adalbert-Raps-Stiftung vergibt erneut drei Stipendien in Höhe von je 2.500 Euro für die Weiterbildung zum Gewürz-Sommelier. Wer sich jetzt bewirbt, kann sich ab Mitte Februar 2018 zum Experten der Gewürz- und Kräuterkunde, des Foodpairings und Foodcompletings sowie der Sensorik ausbilden lassen. Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung und Berufserfahrung in der Lebensmittelbranche oder Gastronomie. Ausgerichtet wird der berufsbegleitende Kurs vom bayerischen Cluster für Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn). In sechs jeweils zweitägigen Unterrichtsblöcken tauchen die Teilnehmer in neue Geschmackswelten ein und trainieren ihre Sinne, um auch feinste Noten wahrnehmen und interpretieren zu lernen. Was Würzkunst mit organischer Chemie zu tun hat und warum Lachs mit Lakritze harmoniert, vermittelt die Theorieeinheit im Block Foodpairing. Umfangreiches Basiswissen um Herkunft, Botanik, Anbaumethoden, Qualitätssicherung, Heil- und Gesundheitswirkung und vieles mehr stehen ebenfalls auf dem Unterrichtsplan.

Wer eines der drei begehrten Stipendien ergattert, trifft auf interessante Mitlernende, beispielsweise auf Menschen wie Jörg Kreidler, der im Juni als Stipendiat der Adalbert-Raps-Stiftung die Prüfung zum Gewürz-Sommelier bestand. Seinen neuen Job als Application Manager bei Mane, einem der weltweit führenden Aromen- und Duftstoffhersteller, fand er über einen Kontakt während des Seminars. Davor arbeitete er in der Produktentwicklung und kochte in Sternerestaurants, in renommierten Hotelküchen und auf Kreuzfahrtschiffen. Jörg Kreidler resümiert: „Man lernt von wahren Experten und geht viel tiefer in die Materie als im täglichen Experimentieren im Job. Ich konnte meine Sinne schärfen, meiner Kreativität neue Horizonte eröffnen und fand über das Kursnetzwerk sogar meinen neuen Arbeitgeber.“

Bernd Becker, ebenfalls ehemaliger Stipendiat, freute sich besonders darauf, unbekannte Gewürze, ihre Kombinationsmöglichkeit und die Heil- und Gesundheitswirkung von Kräutern und Gewürzen kennenzulernen: „Da ist viel Kenntnis verloren gegangen, auch was die Haltbarmachung betrifft, das Verhindern von Oxidation.“ Er arbeitet seit über 20 Jahren in der Forschung und Entwicklung bei Rügenwalder Mühle – stets auf der Suche nach neuen Rezepturen im vegetarischen und im Clean-Label-Bereich. Nach einer Fleischerlehre holte er das Abitur nach, studierte Lebensmitteltechnologie und führt heute ein 10-köpfiges Team. 

Der mit 21 Jahren jüngste Stipendiat und frischgebackene Fleischermeister Christoph Schmidkunz erhoffte sich im Frühjahr 2017 mehr Sicherheit beim Anwenden von Gewürzen beim Wursten und neue Impulse zum Ausprobieren. Er ist außerdem Ernährungsberater, lehrt an der Berufsschule und betreut im väterlichen Betrieb drei Auszubildende. Seine Erwartungen wurden weit übertroffen.

Wir freuen uns auf Ihre Stipendienbewerbung!

Wer sich um eines von drei Stipendien in Höhe von 2.500 Euro bewerben und damit Seminargebühren und Übernachtungskosten decken möchte, sendet sein Motivationsschreiben mit Lebenslauf per E-Mail an Stiftungsreferentin Simone Aigner unter info@raps-stiftung.de. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Lebensmittelbereich, ferner Berufserfahrung im Lebensmittelsektor, im Handwerk, der Gastronomie oder im Handel. Informationen zum Kurs finden sich auf der Website des Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung – KErn
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Aktuelles Wed, 11 Oct 2017 09:22:00 +0200
Die Helden der Heimat sind gekürt http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=56&cHash=132f268de33818d9a76c26b8ef66fc2a Zur Preisverleihung im Rahmen ihres Wettbewerbs „Helden der Heimat“ stellte die Adalbert-Raps-Stiftung am Samstagabend engagierte Menschen und deren Projekte aus ganz Oberfranken in den Mittelpunkt. Insgesamt mehr als 60.000 Euro schüttete die Stiftung an Initiativen aus, die sich für die Schwächsten in der Gesellschaft stark machen. Gestalten, Brücken bauen, Menschen willkommen heißen Der demografische Wandel wird weiter fortschreiten: Laut Statistischem Landesamt wird in Bayern insbesondere Oberfranken in den kommenden Jahrzehnten vom Bevölkerungsrückgang betroffen sein. Damit werden Problemlagen einhergehen, die alle Bevölkerungsschichten betreffen werden. Diese zu bewältigen, wird eine zentrale Herausforderung an die Gesellschaft unserer Region sein. „Gerade angesichts solcher Prognosen machen die Menschen den Unterschied. Wir haben es in der Hand, uns gegen derartige Prophezeiungen zu wenden. Gestalten, Brücken bauen, Menschen willkommen heißen: Das tun unzählige Menschen in Oberfranken schon heute, und diesen Menschen möchten wir Danke sagen,“ hob Frank Alexander Kühne, Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung, zur Eröffnung der Preisverleihung hervor. Deshalb seien nicht nur die Preisträger die Helden der Heimat, sondern alle Bewerberprojekte.  Der Adalbert-Raps-Stiftung ist daran gelegen, Oberfranken wirksam und nachhaltig zu unterstützen, um so tatsächliche Veränderungen anzustoßen, die der Gesellschaft zugute kommen. Benjamin Fraaß, Berater bei der gemeinnützigen Phineo AG mit Sitz in München, erläuterte in seiner Eröffnungsrede, wie Wirksamkeit in sozialer Projektarbeit erreicht und der Wandel Wirklichkeit werden kann: Um soziale Projekte erfolgreich zu machen, brauche es zunächst einen nachvollziehbaren, praktisch umsetzbaren Handlungsansatz. Probleme und Bedürfnislagen müssten nicht nur erkannt, sondern in Visionen und Ziele übersetzt werden. Die Investition – egal, ob zeitlich, monetär, personell oder kreativ – müsse an der richtigen Stelle, bei den richtigen Menschen ankommen, um dann Früchte tragen zu können. 

App „Integreat“ überzeugt in der Kategorie „Geflüchtete Menschen“

Juror Rainer Rother, der mit seinem eigenen Startup eine App zur unkomplizierten Spendengenerierung für soziale Initiativen entwickelt hat, übergab die Auszeichnungen an die Helden der Heimat in der Kategorie „Geflüchtete Menschen“. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass gerade im Bereich der Arbeit mit Geflüchteten zahlreiche Menschen und Projekte gegen Rechts aufstünden und ermunterte das Publikum gleichzeitig, sich auch weiterhin gegen gefährliches Gedankengut laut zu wehren.   Den ersten Preis in Höhe von 10.000 Euro überreichte Rother den Machern von Integreat, einer mobile App für Menschen, die durch Flucht oder Migration nach Deutschland kommen. Integreat ermöglicht den einfachen Informationsfluss zwischen Kommunen, Hilfsorganisationen und Geflüchteten und stellt diesen im Alltag wichtige Informationen in einer kostenlosen, mehrsprachigen, offline nutzbaren App zur Verfügung. So bildet die Anwendung langfristig die Grundlage eines digitalen Serviceökosystems für Geflüchtete. In Oberfranken ist Integreat derzeit in Coburg schon im Einsatz, weitere Kommunen und Landkreise sollen sukzessive folgen. Fritjof Knier, der den Preis für Integreat entgegennahm, freute sich über die Auszeichnung und verstand sie gleichzeitig als Bestätigung und Ansporn: „Wir möchten die 10.000 Euro in eine zusätzliche Stelle einfließen lassen, um so unsere App zum alltäglichen Helfer für geflüchtete Menschen weiterzuentwickeln, der ihnen in allen Lebenslagen zur Seite steht, bis sie tatsächlich bei uns angekommen sind.“
Platz Zwei sowie 5.000 Euro gingen an integrAIDE, eine soziale Initiative, die Geflüchtete mit der Unterstützung von eigens ausgebildeten, ehrenamtlichen Job Coaches schneller, einfacher und nachhaltig in Erwerbstätigkeit bringt. Das in Würzburg beheimatete Projekt wird derzeit auf Oberfranken ausgeweitet. 2.500 Euro für den dritten Platz erhielt die Refugee Law Clinic von Law and Legal Bayreuth, einer studentischen Rechtsberatung, die Geflüchteten in allen rechtlichen und behördlichen Belangen kostenlos, schnell und unbürokratisch zur Seite steht.

Freudentränen bei goolkids in der Kategorie „Junge Menschen“

Als die Logos der Preisträger in der Kategorie „Junge Menschen“ an der großen Leinwand an der Bühne erschienen, wurde ein erster Jubelschrei aus dem Publikum laut. Einige Minuten später, als Jurorin Dr. Petra Beermann die Platzierungen bekanntgab, flossen bei Robert Bartsch, verantwortlich für das Projekt goolkids – Sport baut Brücken, Freudentränen: Er nimmt den ersten Preis und 10.000 Euro mit nach Bamberg. „Für mich wird ein Traum wahr,“ so Robert Bartsch zum Gewinn in der Kategorie „Junge Menschen“. „Wir sind unglaublich glücklich und dankbar, mit diesen 10.000 Euro unser Angebot in Oberfranken weiter auszubauen. Wir werden weitere Sammelboxen für gebrauchte Sportkleidung realisieren und unser kostenloses Kaufhaus vorantreiben, sodass in ganz Oberfranken jedes Kind und jeder Jugendliche Zugang zum Sport haben wird,“ so Robert Bartsch weiter.
Platz Zwei und 5.000 Euro verlieh die Adalbert-Raps-Stiftung an den kids-Treff Neue Heimat der Nikodemuskirche Bayreuth, einer offenen Kinder- und Jugendeinrichtung im Stadtteil Neue Heimat. Der kids-treff bietet Kindern und Jugendlichen nach der Schule ein kostenloses Mittagessen und kostenlose Hausaufgabenbetreuung sowie vielfältige Freizeitangebote am Nachmittag. Über 2.500 Euro für den dritten Platz freute sich ProjectTogether: Seit 2013 begeistert das Team junge Menschen im Alter von 15-25 Jahren zum Anpacken ihrer eigenen sozialen Projektideen und begleitet diese bei der Umsetzung. 60 ehrenamtliche Coaches haben inzwischen über 200 Projektgründer bei der Realisierung ihrer Ideen unterstützt. Jetzt wird ProjectTogether auf Oberfranken ausgeweitet.

Männerschuppen siegt in der Kategorie „Ältere Menschen“

 „Unsere Gesellschaft wird von kommenden Generationen danach beurteilt werden, wie sie mit den Schwächeren umgegangen ist“: In seinen einleitenden Worten zur Laudatio für die Preisträger der Wettbewerbskategorie „Ältere Menschen“ appellierte Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm an die Gäste, auch weiterhin die Senioren nicht aus dem Blick zu verlieren und die gemeinsame Zukunft in der Region für alle Bevölkerungsgruppen zu gestalten. Wie dies funktionieren könne, hätten in beispielhafter Manier die Gewinner dieser Wettbewerbskategorie aufgezeigt.
Am meisten beeindruckt war die Jury von der Arbeit des Männerschuppens aus Bamberg und verlieh diesem den ersten Preis verbunden mit 10.000 Euro. In diesem Projekt des Diakonievereins Bamberg reparieren Senioren kaputte Dinge und Geräte kostenlos für die Kunden. Gleichzeitig finden die Männer einen Ort, an dem sie sich treffen, kommunizieren und sinnvoll beschäftigen können, was einen großen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität und eines positiven Selbstbilds leistet. Initiator Bernd Bauer-Banzhaf zeigte sich überwältigt vom Gewinn: „Wir sind glücklich darüber, dass der Männerschuppen solch eine Anerkennung findet. Mit den 10.000 Euro werden wir die eine oder andere Weiterbildung für unsere Männer finanzieren und unsere Idee von einem eigenen Werkzeugverleihservice Wirklichkeit werden lassen.“
Der zweite Platz, verbunden mit 5.000 Euro in der Kategorie „Ältere Menschen“ wurde gleich zweimal vergeben: Ihn teilen sich punktgleich der Dorfladen „dola“ in Thierstein und das Projekt ROMEO und JULIA der Rummelsberger Altenhilfe in Rehau. Am Dorfladen „dola“ Thierstein beteiligen sich sowohl der Markt Thierstein als auch über 150 Einwohner, Vereine und Institutionen. Nach etlichen Jahren ohne Nahversorgung ist der „dola“ dank unzähliger Ehrenamtlicher seit Sommer 2016 Treffpunkt für Jung und Alt in der Gemeinde und gibt älteren Bürgerinnen und Bürgern die Chance, im Alltag selbstständig zu bleiben. ROMEO ist die Abkürzung für „Rummelsberger organisieren für Menschen Entlastung vor Ort“. ROMEO kümmert sich um Menschen mit Demenz, die zu Hause leben und um deren Angehörige. JULIA ist die Abkürzung für „Jederzeit Unterstützung für das Leben im Alltag“. JULIA kümmert sich um Menschen, die zu Hause leben, Unterstützungsbedarf haben und noch ohne Anspruch auf Pflegestufe sind. So schließt das Projekt klaffende Versorgungslücken auf unbürokratische, solidarische Weise. 

Publikumspreis in Höhe von 8.000 Euro geht an „Kochen mit Jung und Alt im Pflegeheim“ im Seniorenzentrum Jörg Creutzer in Forchheim

Um die Bewohner des Forchheimer Seniorenzentrums Jörg Creutzer in der Alltagsgestaltung zu unterstützen, stellt die Einrichtung die selbständige Essenzubereitung in den Mittelpunkt der Beschäftigungstätigkeiten. Das Projekt „Ich-Du-Wir-Gemeinsam“ ist eine kombinierte Generationenküche, in der Senioren gemeinsam mit Kindergarten- und Vorschulkindern kochen. Beim gemeinsamen Zubereiten von Speisen mit gesunden Zutaten, die anschließend gemeinsam verkostet werden, geht es vor allem darum, sich auf eine spannende Reise in einer wertschätzenden Atmosphäre miteinander zu begeben. Ziel dieser Reise ist die respektvolle Begegnung mit der jeweils anderen Zielgruppe und die Entdeckung von Stärken, Potenzialen, Ressourcen und Unterschieden.  Michael Wagner, der den Publikumspreis für das Projekt entgegennahm, möchte mit den 8.000 Euro Bustransfers für die Besucherkinder finanzieren sowie in den Kauf von Nahrungsmitteln und die Anlage eigener Hochbeete fließen lassen.

Die Preisträger

Kategorie Geflüchtete Menschen:

  1. Projekt „Integreat" (Tür an Tür – Digital Factory gGmbH, Coburg/Augsburg)
  2. integrAIDE (Würzburg, wird auf Oberfranken ausgeweitet)
  3. Refugee Law Clinic (Law and Legal e.V., studentische Rechtsberatung Bayreuth) 

Kategorie Junge Menschen:

  1. Projekt goolkids – Sport baut Brücken (Bamberg)
  2. Kids-Treff Neue Heimat der Nikodemuskirche Bayreuth
  3. ProjectTogether gUG (München; wird auf Oberfranken ausgeweitet)

Kategorie Ältere Menschen:

  1. Männerschuppen des Diakonievereins Bamberg
  2. Dorfladen „dola“ Thierstein
    ROMEO und JULIA (Fachstelle für pflegende Angehörige/Ehrenamtsbörse)

Publikumspreis:

„Kochen mit Jung und Alt im Pflegeheim“ im Seniorenzentrum Jörg Creutzer in Forchheim

Die Jury

• Dr. Petra Beermann, Leiterin der Stabsabteilung Entrepreneurship und Innovation an der Universität Bayreuth
• Alexander Brochier, Hauptgesellschafter der BROCHIER Gruppe und Vorstand der Brochier Stiftung
• Benjamin Fraaß, Berater bei der gemeinnützigen Phineo AG
• Rainer Rother, Social Entrepreneur, Gründer und Geschäftsführer von smoost – Deutschlands größter Charity-App
• Carsten Lessmann, Mitbegründer der Hilfswerft gGmbH 
• Frank Alexander Kühne Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung]]>
Aktuelles Presse Tue, 23 May 2017 11:10:00 +0200
Rund 90 Projekte aus ganz Oberfranken sind im Rennen um die Auszeichnung zu den „Helden der Heimat“ http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=55&cHash=4bf3bb8281d97fcc2d74a420e0690a8d Juryphase und Online-Abstimmung zum Publikumspreis laufen auf Hochtouren Über rund ein halbes Jahr hinweg liefen in der Adalbert-Raps-Stiftung und bei ihrem Kooperationspartner, der gemeinnützigen Hilfswerft GmbH, die Vorbereitungen auf den großen Tag. Am Samstag, 20. Mai 2017 ist es endlich so weit: Die Stiftung wird in Kulmbach die Helden der Heimat küren und mit Preisgeldern von insgesamt mehr als 60.000 Euro auszeichnen. Mit im Rennen sind knapp 90 Initiativen und Projekte aus ganz Oberfranken. Sie alle haben noch die Möglichkeit, einen der hoch dotierten Jurypreise zu erhalten oder den Publikumspreis über 8.000 Euro in ihre Region zu holen. 

Als Helden der Heimat werden am 20. Mai pro Wettbewerbskategorie (Geflüchtete Menschen, Junge Menschen und Ältere Menschen) jeweils drei Projekte mit Preisgeldern von 10.000, 5.000 bzw. 2.500 Euro ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über die riesige Resonanz auf unseren Wettbewerb. Insgesamt sind mehr als 90 Bewerbungen aus ganz Oberfranken bei uns eingegangen, und die Jury hat alle Hände voll zu tun, die Projekte zu sichten und die Preisträger zu ermitteln“, freut sich Stiftungsreferentin Yola Klingel. 

Votingphase für den Publikumspreis läuft noch bis zum 13. Mai

Zusätzlich zu den Jurypreisen wird auch ein Publikumspreis über 8.000 Euro vergeben: Bis zum 13. Mai kann unter www.heldenderheimat.de abgestimmt werden. Jeder kann also mit seiner Stimme aktiv und gezielt die eigene Region unterstützen. 

Soziales Engagement in der Region gezielt und nachhaltig fördern

Der Wettbewerb ist eingebettet in das Stiftungsprogramm „Engagiert in Oberfranken“, das soziales Engagement in der Region gezielt und nachhaltig in seiner Entwicklung fördern will und ist in dieser Form wohl deutschlandweit einzigartig: In drei Fokusveranstaltungen zu den Wettbewerbskategorien „Geflüchtete Menschen“, „Junge Menschen“ und „Ältere Menschen“ wurden seit November 2016 mit hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis in Vorträgen und Workshops die vordringlichsten sozialen Herausforderungen hier vor Ort in Oberfranken sichtbar gemacht. 
Seit rund vier Jahrzehnten ist die Adalbert-Raps-Stiftung aktiv, um mit der Unterstützung sozialer Projekte die Situation der hier lebenden Menschen zu verbessern. Der Wettbewerb Helden der Heimat ist aus dieser langjährigen Projekterfahrung heraus erwachsen. Stiftungsvorstand Frank Kühne: „Wir wollen mit unserer Unterstützung mehr bewegen. Für uns heißt das: Sozial engagierte Menschen in Oberfranken brauchen mehr als einzelne finanzielle Zuwendungen. Sie brauchen eine Basis, ein Forum, in dem sie Erfahrungen und Ideen austauschen, neue Perspektiven gewinnen und sich vernetzen können – nicht nur untereinander, sondern auch mit Akteuren aus Politik und Wissenschaft. Wir wollen gemeinsam mit diesen Menschen, das Richtige richtig tun.“
Auch Prof. Dr. Harry Behr, Mitglied im Rat für Migration, Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Frankfurter Goethe-Universität und seit vielen Jahren wohnhaft in Oberfranken begleitet den Wettbewerb und die Veranstaltungsreihe seit der ersten Fokusveranstaltung im November. Er hebt insbesondere den unmittelbaren regionalen Bezug hervor: „Ich bin oft deutschland- und europaweit auf Veranstaltungen, die sich mit der Entwicklung von Gesellschaft und einzelnen demografischen Gruppen beschäftigen. Das Konzept, das die Adalbert-Raps-Stiftung mit ihrer Veranstaltungsreihe und dem Wettbewerb aus der Taufe gehoben hat, hat jedoch eine besondere Stärke: Es ist wissenschaftlich fundiert, unterstützt aber gleichzeitig unmittelbar die Menschen, die in ihrem Engagement spezifischen Herausforderungen begegnen, und dies alles hier bei uns in Oberfranken.“ 

Hochkarätige Jury

Die Adalbert-Raps-Stiftung konnte Jurymitglieder gewinnen, die selbst seit vielen Jahren im sozialen Feld aktiv sind und die wissen, worauf es ankommt, um ein Projekt erfolgreich zu machen. So zum Beispiel Alexander Brochier: Der Gründer und Vorstand der Brochier Stiftung kümmert sich seit vielen Jahren vor allem um die Unterstützung von benachteiligten Kindern und fördert daneben bürgerschaftliches Engagement und Stiftungsdenken. Auch Dr. Petra Beermann, Leiterin der Stabsabteilung Entrepreneurship und Innovation an der Universität Bayreuth ist Teil der Wettbewerbsjury. Sie bringt ihre langjährige Erfahrung aus der Wirtschafts- und Kommunalberatung für die Ermittlung der Preisträger ein.
Zusätzlich wird Benjamin Fraaß, Berater von Stiftungen und gemeinnützigen Organisationen bei der Phineo gemeinnützige AG helfen, die Preisträger zu identifizieren. Auch Jurymitglied Rainer Rother weiß was es braucht, um soziale Ideen zu erfolgreich zu machen: Er ist Gründer des Bamberger Startups smoost - kostenlos helfen. Diese App-basierte Dienst ermöglicht es, gemeinnützige Projekte finanziell zu unterstützen, ohne dabei selbst Geld auszugeben. Daneben werden Stiftungsvorstand Frank Kühne und Carsten Lessmann, Gesellschafter der Hilfswerft gGmbH ihr Votum in der Jury abgeben.
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Presse Fri, 05 May 2017 09:08:00 +0200
Nepal: Die ersten beiden Häuser sind fertiggestellt! http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=54&cHash=72837ed2be2114b139c2e837bf9ab31e Im vergangenen Sommer begannen zahlreiche von der Adalbert-Raps-Stiftung geförderte Freiwillige in Kooperation mit Mitarbeitern der Firma Dechant sowie mit der Nepalhilfe Kulmbach e.V. mit dem Bau. Jetzt, nur ein halbes Jahr später, sind die ersten beiden Häuser im nepalesischen Erdbebengebiet fertiggestellt.
Das besondere an den neuen Wohnhäusern: Sie sind aufgrund ihrer erdbebensicheren Bauweise auch für mögliche künftige Herausforderungen an die Substanz gut gerüstet – mit festem Fundament, soliden Betonsäulen und stahlverstärkten Decken. Weitere 18 Wohnhäuser sind derzeit noch in Arbeit und vier Familien planen den Baustart. Für diesen überwältigenden Erfolg unserer Corporate Volunteering-Einsätze haben die vielen Freiwilligen, die im vergangenen Sommer unserem Aufruf gefolgt sind, die Basis geschaffen: Herzlichen Dank!

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Aktuelles Tue, 21 Feb 2017 11:03:00 +0100
Wir trauern um Horst Kühne http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=53&cHash=ad398e2f47dfec74871d8d4e61482cd5 Mit dem ehemaligen Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung und Geschäftsführer der RAPS GmbH & Co. KG verliert Kulmbach einen großen Unternehmer und Sozialakteur

In und um Kulmbach bleibt sein Name mit unternehmerischem Mut genauso verknüpft, wie mit sozial verantwortlichem Handeln und Beharrlichkeit. Denn Horst Kühne stammte aus einer Unternehmergeneration, die wie keine andere auf diese Grundhaltungen setzen musste, wollte sie erfolgreich sein. „Es geht immer besser“: Diesem Leitspruch folgte deshalb stets sein Tun. Der Familienvater und mehrfache Großvater lebte mit seiner Frau Annegret in Kulmbach.


Begeisterter Unternehmer mit sozialem Anspruch

1938 in Erfurt geboren,  kam der zwölfjährige Horst Kühne 1950 zunächst nach Hamburg. Mit drei abgeschlossenen Ausbildungen trat er im Alter von 21 Jahren in Kulmbach in das Unternehmen seines Onkels Adalbert Raps ein. Als qualifizierter Werbefachmann, Chemielaborant und Kaufmann durchlief er gut gerüstet sämtliche Stationen der RAPS GmbH & Co. KG, sodass Adalbert Raps seinem Neffen Schritt für Schritt immer mehr Verantwortungsbereiche im Unternehmen übergab und ihm die kaufmännische Leitung übertrug. Der Tod von Adalbert Raps 1975 markierte für den damals 37-Jährigen Kühne gleichsam den Schritt in die Übernahme der umfänglichen Verantwortung für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Nur ein Jahr später setzte Horst Kühne mit der Gründung der Adalbert-Raps-Stiftung die testamentarische Verfügung seines Onkels um. Gemeinsam mit seiner Frau Annegret nutzte Horst Kühne enthusiastisch die Möglichkeiten, die sich durch die Stiftung eröffneten, für karitative und soziale Zwecke in der Region sowie für die Lebensmittelforschung und das Andenken des Stifters. 


Trauer in der RAPS-Belegschaft

Florian Knell, heute Geschäftsführer der RAPS GmbH & Co. KG, würdigt die unternehmerischen Verdienste von Horst Kühne: „Tief betroffen und dankbar zugleich, nehmen wir Abschied von Horst Kühne, einem Menschen der unserem Unternehmen über viele Jahre in beeindruckender Form Weg und Richtung gewiesen hat. Seine Schaffenskraft, sein ständiges Bemühen um das Unternehmen, vor allem aber um die Menschen, die mit dem Unternehmen in Verbindung standen, bestehen auch über seinen Tod hinweg. Seine Prinzipien werden uns auch weiterhin Leitbild und Ansporn sein.“

Peter Geißler, der dem RAPS-Betriebsrat vorsteht, hebt zusätzlich die Verdienste Horst Kühnes um das Miteinander im Unternehmen hervor: „Herr Kühne war in seiner einzigartigen und unvergesslichen Art und Weise immer ein hoch geschätzter und gern gesehener Chef, der nicht nur seine Firma sondern auch seine Mitarbeiter immer im Blick hatte. Er war lange Zeit mehrmals täglich mit seinen Mitarbeitern in den verschiedensten Abteilungen in engem Kontakt. Jeder hatte aus seinen persönlichen Gesprächen gewusst: Der Kunde bezahlt uns und wir tragen mit unserer geschätzten Arbeit und Qualität zum Erfolg des Unternehmens bei. Der Satz wird uns immer in Erinnerung bleiben, wenn kurze Besprechungen zu Ende waren: „Nun gehen wir zurück an die Arbeit“. Natürlich pflegte er immer weltweit den Kundenkontakt. Hier konnte er sich auch manchmal weit aus dem Fenster lehnen, denn die Rapsianer standen jederzeit hinter ihm. In diesem Einvernehmen hat Horst Kühne zum großen Erfolg der Firma RAPS maßgeblich über Jahrzehnte beigetragen. Mit seinen weitreichenden und klaren unternehmerischen Entscheidungen hat er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz geschaffen. Wir tragen ihn weiterhin in unserem Herzen und werden ihn nie vergessen.“


Träger zahlreicher Würdigungen

Zu Kühnes beeindruckendsten Leistungen als Inhaber und Geschäftsführer der RAPS GmbH & Co. KG gehört zweifelsohne die erfolgreiche Internationalisierung des Unternehmens: Schon zwei Jahre nach Übernahme der Geschäftsleitung begann Horst Kühne mit der Gründung von Niederlassungen im Ausland und modernisierte die Firma durch den Einstieg in den Versandhandel und die Erweiterung der Produktion. Der konstant gewachsene Erfolg und das weltweit hohe Ansehen, das RAPS heute in der Branche und darüber hinaus genießt, fußen auf dem Weitblick und dem Wagemut von Horst Kühne. Heute beschäftigt RAPS insgesamt rund 900 Mitarbeiter, ist technologischer Innovationstreiber und international führender Experte für funktionale Inhaltsstoffe. Für diese herausragende unternehmerische Leistung wurde Horst Kühne 2004 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Auch in seiner Freizeit war Horst Kühne seiner Region verbunden: Er war begeistertes Mitglied im Kulmbacher „Club der kochenden Männer“. Zudem engagierte sich der Unternehmer im Heimat- und Geschichtsverein „Historicum Colloquim Wirsbergense“ und fand Entspannung beim Kegeln, Wandern oder Jagen.

2005 übergab Horst Kühne die Geschäftsleitung an seinen Sohn Frank, neun Jahre später auch den Vorsitz der Adalbert-Raps-Stiftung. Horst Kühnes Engagement für sein Unternehmen, seine Mitarbeiter und die Menschen seiner Stadt und Region wurde in vielfacher Weise anerkannt und gewürdigt: Horst Kühne war unter anderem Träger der Goldenen Bürgermedaille und Ehrenbürger der Stadt Kulmbach.
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Presse Aktuelles Thu, 02 Feb 2017 18:25:00 +0100
Adalbert-Raps-Stiftung unterstützt Forschungsprojekt zu Fleischersatzprodukten http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=52&cHash=8e5100c34d2ea0dae99c3d5464a1b630 Fazit: Zu viel Salz, zu viel Fett – und zu viele Kalorien Fleischalternativen liegen im Trend, doch die Nährwerte sind selten optimal. Gefördert durch die Adalbert-Raps-Stiftung untersuchte eine Masterstudentin der Lebensmitteltechnologie an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin die ernährungsphysiologischen Werte aktueller Fleischersatzprodukte. 

Immer mehr Menschen wollen ihren Fleischkonsum zumindest reduzieren. Daher entwickeln Lebensmittelhersteller Fleischimitate, die in Textur, Geschmack und Optik möglichst nahe an das Original herankommen sollen. Sarah Gleisenberg verglich in ihrer Masterarbeit Energiedichte und Nährstoffgehalt von zwölf Fleischersatzerzeugnissen – überwiegend vegane Schnitzel und Filets – mit sechs konventionellen Fleischwaren, darunter beispielsweise Schweineschnitzel oder Hähnchenbrustfilets. Die Ergebnisse zeigten, dass insbesondere der Salzgehalt in den vegetarisch-veganen Produkten deutlich zu hoch ist. Zusätzlich weisen vor allem die panierten Veggie-Schnitzel im Vergleich zu nativem Fleisch erhöhte Fett- und Gesamtenergiegehalte auf.

Proteine und Ballaststoffe zählen zu den qualifizierenden Nährstoffen, wovon mindestens 10 Prozent des Tagesbedarfs im Erzeugnis vorhanden sein sollen. Disqualifizierende Nährstoffe umfassen beispielsweise den Gesamtfettgehalt, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz. Ihr Anteil in einem Produkt soll höchstens 20 Prozent des Tagesbedarfs decken. Entgegen der Erwartungshaltung vieler Konsumenten, die vegetarisch-veganen Produkten einen gesundheitlichen Mehrwert zuschreiben, weisen Fleischersatzerzeugnisse der Studie zufolge häufig zu viele disqualifizierende und zu wenig qualifizierende Nährstoffe sowie zu hohe kalorische Werte auf. 

Als Alternative stellt Sarah Gleisenberg in ihrem Forschungsprojekt einen ernährungsphysiologisch optimierten Bratling auf Basis von Erbsen- und Weizenprotein vor, den sie selbst entwickelt hat. Er ist vegan sowie reich an Ballaststoffen und Proteinen. Im Vergleich zu den untersuchten Fleischersatzprodukten weist er einen reduzierten Salz-, Zucker- und Fettgehalt und somit weniger Kalorien auf. 

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Download der Masterarbeit zu Fleischersatzprodukten
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Presse Aktuelles Fri, 16 Dec 2016 11:17:00 +0100
Adalbert-Raps-Stiftung vergibt 2017 erneut Stipendien an zukünftige Gewürz-Sommeliers http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=51&cHash=edf57f27cb4c45af4bbfdbe8844cbb5d Bewerbungsfrist endet am 5. Dezember 2016 Die beliebte Qualifizierungsreihe zum Gewürz-Sommelier startet im Februar 2017 zum vierten Mal. Für die Teilnahme an den Kursen vergibt die Adalbert-Raps-Stiftung drei Stipendien, die sowohl die Kosten des Lehrgangs als auch der Unterbringung decken. Bewerben kann sich, wer über eine abgeschlossene Ausbildung in der Lebensmittel- oder Gastronomiebranche verfügt. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seminarreihe erarbeiten sich unter Anleitung von Experten umfassende Kenntnisse über die Vielfalt der Gewürze, ihre Geschmackswelt und ihre Kombinationsmöglichkeiten. Durch intensive Sensorik-Schulungen und zahlreiche Praxiseinheiten lernen die zukünftigen Gewürzspezialisten die Heil- und Gesundheitswirkungen kennen. Sie erfahren außerdem welche Qualitätsunterschiede es bei Gewürzen und Kräutern gibt und woran man sie erkennt. Erstmalig demonstrieren erfahrene Sommeliers aus den Fachbereichen Wein, Käse, Bier und Edelbrände bei Verkostungen wie ihre Produkte vom professionellen Food Pairing und Food Completing profitieren.

Abgerundet wird das abwechslungsreiche Programm mit Exkursionen und Betriebsbesichtigungen. Nach sechs zweitägigen Seminarblöcken stellen die angehenden Gewürz-Sommeliers ihr neu erlerntes Wissen in einer mündlichen sowie schriftlichen Prüfung unter Beweis und erhalten nach Bestehen das Zertifikat.

Zu Ehren ihres Gründers Adalbert Raps vergibt die Stiftung für die Ausbildung zum Gewürz-Sommelier seit 2014 jährlich drei Stipendien in Höhe von je 2.500 Euro. Mit diesem Engagement eröffnet die Stiftung Gewürzinteressierten den professionellen Zugang zur Gewürz-Welt und zu neuen beruflichen Perspektiven. Die diesjährigen Stipendiaten, Christoph Landwehr und Susanne Peters, konnten ihre Gewürzkompetenz bereits in ihre jeweiligen Berufe einbringen. Gewürz-Sommelière Peters setzt Gewürze nun gezielter und mit spielerischem Ansatz bei Social Sense, einer gemeinnützigen GmbH in München, für das Integrationsprojekt „Gaumen Freunde – gutes Essen, Gutes tun!“ ein. Der Kölner Rohstoffeinkäufer Christoph Landwehr hat sich mit seiner neu erworbenen Gewürzexpertise für das Sensorik-Panel bei seinem Arbeitgeber Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG qualifiziert. 

Der Intensiv-Lehrgang zum Gewürz-Sommelier wird vom bayrischen Cluster Ernährung am Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) ausgerichtet. Aufgrund der großen Nachfrage wird das KErn im Herbst 2017 voraussichtlich eine zweite Seminarreihe starten. Die Adalbert-Raps-Stiftung hat ihre Kooperation bereits zugesagt und wird erneut drei Stipendien vergeben. 

Die Förderung richtet sich generell an alle, die eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium im Lebensmittelbereich und berufliche Erfahrung in Lebensmittelindustrie, Handwerk, Gastronomie oder Handel vorweisen können. Interessierte können sich noch bis zum 5. Dezember bei Simone Aigner unter info@raps-stiftung.de bewerben.

Weitere Informationen zu den Kursinhalten finden sich unter www.cluster-bayern-ernaehrung.de/qualifizierungen/gewuerz-sommelier.

Termine für das Frühjahr 2017: 

20.02.2017 - 21.02.2017 Gewürz-Sommelier | Kurs 4 Block 1 in Kulmbach
20.03.2017 - 21.03.2017 Gewürz-Sommelier | Kurs 4 Block 2 in Kulmbach
03.04.2017 - 04.04.2017 Gewürz-Sommelier | Kurs 4 Block 3 in Kulmbach
08.05.2017 - 09.05.2017 Gewürz-Sommelier | Kurs 4 Block 4 in Kulmbach
22.05.2017 - 23.05.2017 Gewürz-Sommelier | Kurs 4 Block 5 in Klingenberg am Main
12.06.2017 - 13.06.2017 Gewürz-Sommelier | Kurs 4 Block 6 in Kulmbach Diese Pressemitteilung zum Download
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Presse Aktuelles Wed, 23 Nov 2016 13:03:00 +0100
Türen auf – hier kam die Maus! http://www.raps-stiftung.de/index.php?id=29&tx_ttnews%5Btt_news%5D=50&cHash=47546c6e8388e4b3e38ea39af4bbac18 Am am Tag der deutschen Einheit öffneten wir gemeinsam mit unseren Azubis die Raps-Türen für große und kleine Mausfans - und der Tag war ein voller Erfolg! Mehr als 40 Familien haben die Welt der Gewürze mithilfe unserer engagierten Azubis kennenlernen dürfen. Dabei sind nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern auf ihre Kosten gekommen. Nachdem die Gäste begrüßt, eingewiesen und informiert wurden, hatten sie im Foyer die Möglichkeit, sich in die geschlossenen Stationen einzutragen. Diese fanden immer zur vollen und zur halben Stunde statt. Angeboten wurden für die Kinder „Dips für Kids“, „Sauer macht lustig“ und „Mausmäßiges Mousse“ sowie ein Sensorik-Seminar für die Eltern.                                                                                                                               

Die kleinen Mäuse hatten sichtlich viel Spaß beim selbständigen Kreieren verschiedener Dips und erhielten tatkräftige Unterstützung durch unsere Azubis. Die Herstellung der sauren Gummibärchen brachte die Kinderaugen zum Leuchten, denn diese Gelegenheit des Coatings in verschiedenen Säuregraden bietet sich nicht alle Tage. Auch das Fabrizieren unserer Vanille- und Schokomousse war ein voller Erfolg. Doch ein besonderes Highlight war für unsere Besucher die Verkostung der Grundgeschmacksarten: Umami in Reinform – ein außergewöhnliches Erlebnis. 


Die wohl umfassendste Station war der „Weg des Pfeffers“: Hier waren unsere Produkte und Pfefferexoten aus aller Welt ausgestellt und konnten auch verkostet werden. Im Verkostung- und Musterkontrollzimmer konnten verschiedene Mahlgrade unter die Lupe genommen werden, außerdem Etiketten bei für der familieneigenen Pfeffer-Mix angefertigt werden. 


Besonderer Beliebtheit erfreute sich auch die "Maus-Selfie-Station", an der die Mausfans Bilder erstellen ließen.

In der Kantine bot der Kreisjugendring verschiedene Maus-Aktionen an, die Azubis kümmerten sich gemeinsam mit der Firma Kleinheinz um die Verpflegung. 

Doch nicht nur die Betreuung der Kinder, auch die Organisation wurde von den Azubis mitgetragen, indem sie beispielsweise als Ansprechpartner fungierten oder bei einem Infostand Fragen zum Unternehmen beantwortet wurden.

Am Ende des Besuchs konnten die Familien im Rapsody-Laden einen „Maus-Mix“ abholen, die Geschwisterkinder konnten Lebkuchengewürz mit nach Hause nehmen. Auch für die weiteren Produkte interessierten sich die Gäste sehr, so dass der Maustag sich auch umsatzstark  auf unseren Azubiladen auswirkte – das Mousse war sogar ausverkauft!

Der Maus-Türöffnertag war ein voller Erfolg, der mithilfe unserer tollen Azubis zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde. Nicht nur das Feedback der Teilnehmer/innen selbst, auch die zwei Presseberichte und der Beitrag von Radio Plassenburg sprechen für sich.       
Daher: Chapeau, liebe Azubis, und vielen Dank!

Bildergalerie

Sie möchten mehr Fotos vom Maus-Türöffnertag sehen? Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@raps-stiftung.de: Sie erhalten dann Zugang zu unserer Bildergalerie.                
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Aktuelles Mon, 24 Oct 2016 10:29:00 +0200