Argumentationstraining gegen Stammtischparolen am 16. und 17.09.2017

Vorurteilen im Alltag begegnen

Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit begegnen uns fast tagtäglich in der Schule, auf der Straße, am Arbeitsplatz, im Jugendclub oder in der Disko. Jeder kennt Situationen, in denen Menschen, nur weil sie aus einem anderen Land kommen oder anders aussehen mit platten Parolen und ausgrenzenden, diskriminierenden Sprüchen beschimpft werden. Das Training „Argumentieren gegen Stammtischparolen“ findet am Samstag und Sonntag, 16. und 17. September 2017 in den Räumen der RAPS GmbH & Co. KG statt und soll helfen, in solchen Situationen besser zu bestehen sowie dazu ermutigen, für Toleranz und eine demokratische Kultur im Umgang miteinander einzutreten.

Der Mitschüler wird wegen seiner Herkunft beschimpft, die Nachbarin erregt sich über „schmarotzende und kriminelle Ausländer“ und der Kumpel beschwert sich auf einer Party über Migranten, die den Deutschen die Jobs wegnehmen. Manchmal kann es schwierig sein, derartigen Stammtischparolen situativ und adäquat gegenzuhalten.


Alltagsdiskriminierung erkennnen und gekonnt reagieren

Hier setzt unser Workshop an: Nach einer Einführung in das Thema Alltagsdiskriminierung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was Stammtischparolen sind, wie sie sie erkennen können und welche Gefahr sich dahinter verbirgt, diese dumpfen Parolen und platten Sprüche unwidersprochen stehen zu lassen. Das Argumentationstraining liefert zudem Wissen für Contra-Argumente, sinnvolle Verhaltensweisen und rhetorische Gegenstrategien, die Möglichkeiten aufzeigen, wie man couragiert auf menschenverachtende Parolen reagieren kann.